Wann EINE PSYCHOTHERAPIE helfen kann
Es gibt Phasen im Leben, in denen Herausforderungen, wie äußere Veränderungen oder innere Prozesse, die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen. In solchen Zeiten kann es hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen.
Eine Psychotherapie kann dabei helfen, sich zu klären, Kraft zu schöpfen und gestärkt aus einer Krise hervorzugehen. Dies geschieht beispielsweise, indem Sie Ihre eigenen Stärken wieder nutzen lernen oder Ressourcen schaffen, um neue Einsichten zu gewinnen und Bewältigungsstrategien für schwierige Situationen zu entwickeln.

Verschiedene Methoden der Psychotherapie
Im Rahmen einer Psychotherapie wende ich verschiedene Methoden, wie Verhaltenstherapie, Acceptance- und Commitment Therapie, EMDR oder Psychoimaginative Traumatherapie an.
Therapieangebote und Methoden
Verhaltenstherapie ist eine psychotherapeutische Grundorientierung, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Herangehensweisen umschließt. Ihr zugrunde liegt ein wissenschaftlich fundierter Ansatz zur Behandlung psychischer Probleme, der auf der Veränderung von Verhaltensweisen und Denkmustern basiert, und problem- wie zielorientiert arbeitet.
Verhaltenstherapie entwickelt sich stetig weiter. Sie ist das mit Abstand am umfangreichsten wissenschaftlich untersuchte Therapieverfahren. Es liegen umfassende wissenschaftliche Ergebnisse vor, die die Wirksamkeit von Verhaltenstherapie belegen. Aus diesen Forschungsergebnissen haben sich in den letzten Jahren viele neue Ansätze entwickelt, wie die Schematherapie, die Mindfulness-based Cognitive Therapy (Achtsamkeit) oder die Acceptance and Commitment-Therapie (ACT).
Quellen:
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen: www.bdp-verband.de
Deutscher Fachverband für VT: www.verhaltenstherapie.de
Hautzinger, H., et al.: Klinische Psychologie, Beltz Verlag, 8. Auflage, 2016
Margraf, J.: Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Springer Verlag, 1. Auflage, 2013
Patienteninformationen der Neurologen und Psychiater im Netz: „Psychotherapie: Verhaltenstherapie“
Verhaltenstherapie; Julia Dobmeier, 29. September 2020
ACT ist ein störungsübergreifender Therapieeinsatz, der sich aus der VT entwickelt hat. Basis ist ein lerntheoretischer Ansatz über die Funktionsweise des menschlichen Denkens. Neben den vier Säulen Werte, Defusion, Achtsamkeit, und Selbst als Kontext, liegt der Fokus auf der Akzeptanz und Commitment (dt. Engagement, Bindung, Festlegung). ACT verfolgt, grob zusammengefasst, dabei das Ziel, sich selbst und andere anzunehmen und akzeptieren zu lernen.
Quellen:
Das Leben annehmen: So hilft die Akzeptanz– und Commitment–Therapie (ACT). Matthias Wengenroth, 2016.
Hayes & Smith: Get Out of Your Mind & Into Your Life – The New Acceptance & Commitment Therapy, New Harbiger Publications, 2005.
Forsyth, Eifert: Mindfulness and Acceptance Workbook for Anxiety; Oakland, New Harbiger Publications, 2025.
EMDR steht für „Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung“. Es ist eine in den 80er Jahren in Amerika entwickelte Therapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen. In Deutschland ist EMDR seit 2006 als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt und durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.
Ein zentrales Element der Behandlung ist die Nachverarbeitung belastender Erinnerungen unter bilateraler Stimulation: Der/die PatientIn folgt den Fingern der Therapeutin mit den Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren, um die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.
Quelle: emdria.de
PITT ist ein von Luise Reddemann entwickeltes psychotherapeutisches Verfahren, das speziell auf die Behandlung von Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen ausgerichtet ist. Dabei integriert PITT Elemente der Psychoanalyse, der kognitiven Verhaltenstherapie und der Achtsamkeitsmeditation, wobei der Fokus auf der Arbeit mit inneren Bildern, der Entwicklung von Mitgefühl und der Stärkung von Ressourcen liegt.
Quellen:
Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie–PITT: Ein Mitgefühls-und Ressourcenorientierter Ansatz in der Psychotraumatologie. Luise Reddemann, Leben Lernen, 320. 11. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart (2021)
Stabilisierende Psychotherapie in akuten Krisen: PITT für die psychotherapeutische Grundversorgung. Peer Abilgaard, Leben Lernen, 254. 1. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart (2014).
Eine Krebserkrankung kann das Leben betroffener Menschen, ihrer Angehörigen sowie Zugehörigen verändern. Sowohl die Krankheit, als auch ihre Behandlung können nicht nur körperlich, sondern auch seelisch belasten. Zu ihren Folgen können Probleme in der Familie sowie finanzielle, berufliche und soziale Belastungen gehören, zum Beispiel ein beruflicher Wiedereinstieg, Berentung oder finanzielle Sorgen.
Bei psychosozialen Belastungen infolge von Krebs gibt es eine Vielzahl von Hilfsangeboten und Verfahren. Welche davon genau infrage kommen, hängt vor allem von den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen ab. Psychoonkologische Unterstützungsangebote sollen sowohl Betroffenen, als auch Angehörigen bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung und ihren Folgen unterstützen, um gemeinsam Wege zu finden, mit der veränderten Lebenssituation umzugehen.
Quellen:
krebsinformationsdienst.de
www.krebshilfe.de
Vorgehen
In einem Erstgespräch haben wir Gelegenheit, einander kennen zu lernen. Sie schildern mir Ihr Anliegen und ich schätze ein, welche therapeutischen Möglichkeiten es gibt und ob ich Ihnen vor meinem fachlichen Hintergrund helfen kann. Nach der Psychotherapeutischen Sprechstunde, den sogenannten Probatorischen Sitzungen und einem abschließenden Beratungsgespräch entscheiden wir gemeinsam, ob wir uns zusammen auf den Weg machen, um Ihr Anliegen zu bearbeiten.
Wenn Sie mehr über mein Angebot erfahren oder ein Erstgespräch vereinbaren möchten, schreiben Sie mir eine E-Mail – ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.
Praxis
Dr. Christina Eisenecker
Am Kiekeberg 2
22587 Hamburg
Deutschland